Werkstattpressen

Werkstattpressen – Erklärung

Sie planen bereits seit einiger Zeit die Anschaffung einer Werkstattpresse, sind sich jedoch noch nicht sicher was für eine Werkstattpresse für Sie in Frage kommt? Genau dann sind Sie hier genau richtig, wir haben hier für Sie die wichtigsten Fakten zusammengetragen, lesen Sie hier einfach weiter und Sie erfahren auf welche Faktoren Sie beim Kauf achten sollten.

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Bevor wir zu den Qualitätsmerkmalen kommen, folgt jedoch zu Beginn eine kurze Erklärung um was für ein Gerät es sich bei einer Werkstattpresse überhaupt handelt.
Bei der Werkstattpresse handelt sich um einen perfekten Helfer, wenn es darum geht, bestimmte Elemente zusammen zu drücken oder miteinander zu verpressen. Die Kraft der Presse wird durch eine Hydraulik oder eine Hydraulikpumpe betrieben. Egal ob Anfänger oder Profi, solch eine Presse sollte in keiner Werkstatt fehlen. Natürlich finden sich auf dem Markt unzählige Geräte dieser Art, genau deshalb ist es wichtig sich vor dem Kauf mit der Thematik zu beschäftigen und sich einen ersten Überblick zu verschaffen, welche Modelle angeboten werden.
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig und genau deswegen finden sich diese Geräte in fast jeder Werkstatt, Schlosser, KFZ-Mechaniker, Schreiner, Landwirte und viele andere Berufsgruppen schwören auf den Einsatz einer Presse. Während man die Pressen in der Landwirtschaft häufig für die Saftgewinnung (Öl-, oder Weinpressungen) nutzt, kommen die Pressen im handwerklichen Bereich häufig zum Einsatz wenn Bleche geformt werden müssen oder Metalle verformt werden. Vorteil der Werkstattpressen ist ganz eindeutig, die Möglichkeit diese verschieben zu können und nicht an einem stationären Platz befestigt werden müssen. Die meisten der heutigen Pressen werden mit einem hydraulischen System angeboten, je nach Preisklasse gibt es Ausführungen die per Hand oder über eine Elektronik gesteuert werden können. Profipressen sind in der Regel immer mit einer Elektro-Hydraulikpumpe ausgestattet.

Pressdruck

Der wohl wichtigste Faktor im Umgang mit einer Werkstattpresse ist sicherlich der Druck mit dem diese arbeitet, denn nur allzu schnell entstehen Unfälle weil man sich bei dem entstehenden Druck vertut. Der maximale Pressdruck sollte 20 Tonnen nicht überschreiten, an dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass dieser hohe Druck nicht zwingend nötig ist, allerdings haben sich Pressen mit dieser Leistung besonders bewährt.

Arbeitskomfort

Damit die Arbeit an der Werkstattpresse auch über einen längeren Zeitraum zu keiner Belastung führt, sollte der Komfort des Geräts stimmen, die Bedienung sollte möglichst einfach gehalten sein und viele Einstellmöglichkeiten bieten, beispielsweise eine Höhenverstellung kann die Arbeit deutlich angenehmer gestalten.

Abmessungen

Vergessen Sie auf keinen Fall vor dem Kauf den dafür vorgesehen Platz in Ihrer Werkstatt auszumessen, es kommt immer wieder zu Fehlkäufen, denn ist das neue Gerät erst einmal in der heimischen Werkstatt, ist es zu spät um etwas an den Abmessung zu verändern. Für eine kleine Werkstatt sind Pressen mit geringeren Abmessung zu empfehlen, diese könnte beispielsweise die folgenden Maße besitzen 40 cm x 30 cm x 75 cm diese Werte sollen Ihnen nur als Richtwerte dienen.

Arbeitsbreite

Um vernünftig mit einer Presse arbeiten zu können, spielt die Arbeitsbreite eine entscheidende Rolle. Von der Arbeitsbreite ist die zu bearbeitende Größe des jeweiligen Werkstücks abhängig, diese Größe kann von Modell zu Modell unterschiedlich groß ausfallen. Je nachdem wie groß die Arbeitsbreite ausfallen soll, muss man bedenken das sich damit auch die gesamten Abmessungen der Presse verändern. Die bereits erwähnte Breite von 42 cm ist, absolut empfehlenswert, alles was darunter liegt schränkt häufig diverse Arbeitsschritte ein.

Anschaffungskosten

Natürlich spielt häufig der finanzielle Faktor eine entscheidende Rolle bei der Anschaffung eines neuen Geräts, genau deshalb gehen wir hier natürlich auch kurz auf den Anschaffungspreis ein. Besonders erfreulich ist die Tatsache das eine Werkstatt-Presse in guter Qualität bereits ab ca. 60 Euro zu bekommen sind. Bei diesem niedrigen Preis fällt es den meisten Interessierten sicherlich nicht all zu schwer sich für die Anschaffung zu entscheiden.

Folgend nur eine kleine Auswahl von Herstellern die gute Metallpressen anbieten: DEMA, GÜDE, EBERTH, ROTEK, METALLKRAFT und HOLZMANN, die beiden letzten Hersteller bieten Pressen für den professionellen Bereich an und sind daher auch eher im hochpreisigen Segment zu finden.

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Arbeitsschutz
Das Thema Sicherheit spielt bei der Arbeit mit einer Presse eine sehr wichtige Rolle, kein Wunder denn schließlich entsteht ein Pressdruck der mehrere Tonnen beträgt, genau deshalb sollten Sie eine passende Schutzausrüstung tragen: Sicherheitsschuhe, Schutzbrille, Gehörschutz, Schutzhelm und Arbeitskleidung sind ein Muss. Bevor man sich in die Arbeit stürzt empfiehlt es sich zudem die Bedienungsanleitung zu lesen, so übersieht man eventuell wichtige Arbeitsschritte nicht und weiß auf was für Handgriffe es bei Bedienung der Presse ankommt. Besonders vorsichtig sollten Sie sein wenn Sie leicht brennbare oder hohle Materialien in der Presse bearbeiten möchten, auch wenn Bolzen ein. oder ausgepresst werden ist ein Höchstmaß an Vorsicht nötig.
Die stärke der Geräuschentwicklung hängt davon ab ob es sich um eine handbetriebene oder eine elektrische Hydraulik handelt, kleine hydraulische und handbetriebene Pressen liegen in der Regel unter 90 db und können noch ohne Gehörschutz bedient werden. Größere Pressen sollten nur mit der erwähnten Schutzausrüstung bedient werden, dazu gehört der Gehörschutz. Für die Bedienung ist keinerlei Ausbildung erforderlich, allerdings sollte man in größeren Betrieben und für die Bedienung großer Pressen eine Einweisung erhalten.

Zubehör
Natürlich gibt es auch diverse Zubehörteile für die Pressen, unter anderem unterschiedlichste Auflageplatten, Prismen, Zentriervorrichtungen, Stempelsätze oder Pressdorne, bekannte Hersteller sollten all diese Zubehörteile im Sortiment haben.